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(11.06.2011 11:51)

Mehr Kosten durch den Atomausstieg?

Rubrik: ianus News
Autor: ianus GmbH

Wie die Debatte um Strompreiserhöhungen die Vorteile des Atomausstiegs überdeckt und wieso der Ausstieg nicht der Urheber der Preissteigerung ist.

Geprägt von den Eindrücken der Atomkatastrophe in Japan hat die amtierende Bundesregierung einen Wandel in der bisherigen Linie der eigenen Energiepolitik vollzogen. Bis 2022 sollen nun alle Kernkraftwerke innerhalb der Bundesrepublik Deutschland vom Netz gehen.

Ohne Protest bzw. Kritik wird dieser Wandel jedoch nicht vollzogen. Die Oppositionsparteien monieren hier über eine in der Vergangenheit bereits beschlossene Sache erneut zu entscheiden. Die Stromriesen und Atombosse wiederum kritisieren den fokussierten Ausstieg und drohen vor Gericht zu ziehen. Mehr noch - mit dem Argument der kurzfristigen Preissteigerungen im Energiesektor versuchen Sie auch die öffentliche Meinung für sich zu gewinnen.

Eine umstrittene These

Die These, dass der Atomausstieg zu unmittelbaren Preissteigerungen beim Endverbraucher führt, ist in der Fachwelt stark umstritten.  Das Wuppertal Institut hat die vorliegenden Meinungen analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass der Strompreis im Großhandel um 0,5 bis 1 Cent pro kWh ansteigen könnte. Nach Meinung des Instituts würde dies für den Endverbraucher eine Steigerung um bis zu 5% bedeuten, die jedoch erst in einigen Jahren und nicht sofort eintreten würde.

Das Institut argumentiert, dass die Stromanbieter in der Vergangenheit erklärt haben, Strom auf Vorrat zu kaufen und so keine kurzfristigen Preissenkungen umsetzen könnten. Vor diesem Hintergrund wären kurzfristige Erhöhungen ebenfalls nicht möglich bzw. nötig.

Ferner nimmt dieser Part in der Zusammensetzung des Strompreises nur ca. 32% ein. Der "Rest" verteilt sich auf 45% Steuern (MwSt., EEG-Umlage usw.) und auf 23% Netzentgelte, die von der Bundesnetzagentur verwaltet und für den Ausbau der Infrastruktur eingesetzt werden.

Ferner kritisiert das Wuppertal Institut, dass die Debatte über mögliche Preisentwicklungen, die potenziellen Vorteile des Atomausstiegs überdecken. Durch jenen würde das Risiko einer Atomkatastrophe gesenkt und der Energiewandel hin zu Öko-Strom beschleunigt werden.

Atomausstieg privat

"Um aus der Atomenergie auszusteigen, muss nicht erst die Bundesregierung selbst einen Beschluss fassen, das kann auch jeder Bürger alleine", erklärt der ianus-Geschäftsführer, Oliver Schnur.

Durch Investition in energetische Sanierungsmaßnahmen und den Wechsel zu Öko-Stromanbietern kann ein Einsparvolumen erreicht werden, welches bis 2020 zehn Atomkraftwerke überflüssig macht.

"Dabei bieten wir als ianus GmbH einen roten Faden zur individuellen, ökonomischen und ökologischen Zukunft", so Schnur weiter.

Der Wechsel zum neuen Ökostrom-Anbieter und die Installation von Siemens SmartHome-Technologie schafft finanzielle Einsparungen im hohen Maße um anschließend mit einem soliden Finanzkonzept, bestehend aus zinsgünstigen Krediten und staatlicher Förderung, größere Sanierungsprojekte an der Bausubstanz selbst umzusetzen.

"So steht dem grünen Eigenheim nichts mehr im Weg", so Schnur abschließend.

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